Mangaka Spotlight

Mangaka-Spotlight: Tatsuki Fujimoto

Von den ersten Kurzgeschichten bis Chainsaw Man: Das Porträt zeichnet Tatsuki Fujimotos Weg zum außergewöhnlichen Mangaka nach und zeigt, wie stark Filme, Inszenierung, Erinnerung und menschliche Beziehungen seine Werke prägen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur seine bekanntesten Manga, sondern auch seine Herkunft, Einflüsse und besondere Art des Erzählens.

Wo fängt man bei Tatsuki Fujimoto an? Bei einem Mann, der seit Jahren in Flammen steht und trotzdem nicht sterben kann? Bei einem Jungen, dem Kettensägen aus Kopf und Armen wachsen? Oder bei zwei Mädchen, die Seite um Seite zeichnen, bis aus Konkurrenz eine Freundschaft wird?

Dann wären da noch Kameras, Kinos und Filme.

In Fire Punch wird das Leben des Protagonisten irgendwann selbst zum Film. In Chainsaw Man sitzt Denji mit Makima im Kino und versucht herauszufinden, warum ihn manche Geschichten vollkommen kaltlassen und eine einzige dann doch erreicht. Goodbye, Eri ist fast vollständig so aufgebaut, als würden wir auf das Display eines Smartphones schauen. Selbst dort, wo keine Kamera zu sehen ist, arbeitet Fujimoto mit langen Einstellungen, harten Schnitten und Momenten, in denen die Figuren einfach nur dastehen und nichts sagen.

Seine Manga sehen deshalb allerdings nicht bloß „wie Filme“ aus. Fujimoto beschäftigt sich immer wieder damit, wer eine Geschichte erzählt, was dabei weggelassen wird und warum Menschen an bestimmte Bilder glauben wollen. Manchmal steckt dahinter eine große Inszenierung. Manchmal nur ein ziemlich trauriger Junge mit einem Handy.

Zwischen Reisfeldern und Zeichenprogrammen

Tatsuki Fujimoto wurde 1992 in Nikaho in der Präfektur Akita geboren. In einem kurzen Text über seine Kindheit beschreibt er einen Ort, an dem sich Reisfelder bis zum Horizont zogen und Käfer nachts an beleuchteten Getränkeautomaten hingen. Als Kind hielt er vieles davon für unberührte Natur. Erst später erfuhr er, dass die Wälder angepflanzt, die kleinen Flüsse angelegt und selbst die Berge regelmäßig gepflegt wurden.

Die Grenze zwischen natürlich und künstlich war für ihn also schon früh ziemlich unscharf. Eine direkte Erklärung für seine späteren Manga lässt sich daraus natürlich nicht basteln. Auffällig ist es trotzdem. Menschen und Teufel, Erinnerung und Erfindung, Körper und Rolle lassen sich bei Fujimoto ebenfalls nur selten sauber trennen. In seinem eigenen Text über Nikaho schreibt er, dass gerade diese unscharfe Grenze ihm geholfen habe, neue Dinge interessant zu finden.

Gezeichnet hat Fujimoto bereits als Kind. Als Mittelschüler stellte er sich im Kopf sogar ein eigenes Manga-Magazin vor. Darin liefen ungefähr sieben Serien gleichzeitig, und jede Woche dachte er sich für alle ein neues Kapitel aus. Andere Menschen konnten dieses Magazin zwar nicht lesen, aber hey, ausgelastet war die Redaktion offenbar trotzdem.

Später veröffentlichte er Manga und Zeichnungen im Internet. In einem Gespräch von 2025 erzählte Fujimoto, wie er als Schüler mit der Maus Bilder zu Kingdom Hearts zeichnete, sie in einem Oekaki-Forum hochlud und aus Scham gleich wieder löschte. Danach lud er sie erneut hoch. Und löschte sie wieder. Im Netz las er andere Arbeiten und konnte zugleich die eigenen nach draußen bringen.

Eine Vorbereitungsschule für Kunst gab es in seiner Umgebung nicht. Fujimoto besuchte deshalb einen Malkurs, in dem sonst vor allem ältere Menschen saßen, und beschäftigte sich mit Ölmalerei. Anschließend studierte er westliche Malerei an der Tōhoku University of Art and Design in Yamagata. Weil er irgendwann den Eindruck hatte, dass die Ölbilder seinem Zeichnen nicht genug halfen, zog er sich in die Bibliothek zurück und übte dort Croquis und schnelle Körperstudien.

Der Umweg über die Malerei war damit nicht nutzlos. Besonders gerade verlief er aber auch nicht.

Acht Kurzgeschichten vor Chainsaw Man

Mit 17 zeichnete Fujimoto seine erste Arbeit für einen Manga-Wettbewerb. In den folgenden Jahren entstanden weitere Kurzgeschichten, darunter Liebe macht blind, Shikaku, Die Rhapsodie der Meerjungfrauen und Nayuta aus der Prophezeiung. Für Liebe macht blind erhielt er 2013 eine lobende Erwähnung beim Crown Newcomers’ Award von Shueisha; 2014 wurde die Geschichte in Jump SQ.19 veröffentlicht.

Diese frühen Arbeiten sind heute in den beiden Bänden 17–21 – Tatsuki Fujimoto Short Stories und 22–26 – Tatsuki Fujimoto Short Stories gesammelt. Die Zahlen nennen Fujimotos Alter, als die jeweiligen Manga entstanden. In Deutschland sind beide Bände bei Egmont Manga erschienen. Zusammen enthalten sie acht Geschichten über Aliens, Vampire, Meerjungfrauen, eine rätselhafte Geschlechtsverwandlung und zwei Schwestern, die sehr unterschiedlich zeichnen. Die deutschen Ausgaben machen damit recht gut sichtbar, wie viele seiner späteren Ideen schon früh vorhanden waren.

Da ist die kleine Nayuta, die von ihrer Umgebung als gefährliches Wesen betrachtet wird. Da ist ein unsterblicher Vampir, der eine Auftragskillerin mit seinem eigenen Tod beauftragt. Und da sind zwei Kinder, die nach einer Alien-Invasion als Hühner verkleidet überleben. Fujimoto brauchte nicht erst einen Mann mit Kettensäge auf dem Kopf, um auf merkwürdige Ausgangslagen zu kommen.

2025 wurden alle acht Kurzgeschichten als Anime-Anthologie Tatsuki Fujimoto 17–26 umgesetzt. Sechs Studios und sieben Regisseure arbeiteten an den einzelnen Episoden. Aus dem unsichtbaren Magazin im Kopf eines Schülers waren inzwischen Geschichten geworden, für die gleich mehrere Animationsteams gebraucht wurden.

Fire Punch und ein Held vor der Kamera

Seine erste lange Serie begann 2016 auf Shōnen Jump+. Fire Punch spielt in einer eingefrorenen Welt, in der Hunger, Gewalt und religiöser Fanatismus zum Alltag gehören. Agni und seine Schwester Luna besitzen die Fähigkeit, ihre Körper zu regenerieren. Als ihr Dorf von Flammen getroffen wird, die nicht von selbst erlöschen, bleibt Agni am Leben. Sein Körper heilt ununterbrochen und verbrennt im selben Moment wieder.

Er läuft also als brennender Mann durch eine Eiszeit. Besonders angenehm ist das nicht.

Am Anfang wirkt Fire Punch wie eine ziemlich geradlinige Rachegeschichte. Fujimoto räumt dieses Ziel jedoch erstaunlich früh aus dem Weg und schickt Agni anschließend in mehrere neue Rollen. Er wird als Erlöser verehrt, als Monster gefürchtet und von anderen Menschen für ihre eigenen Geschichten benutzt. Einen wichtigen Anteil daran hat Togata, eine begeisterte Filmliebhaberin, die Agnis Leben als großes Werk aufnehmen möchte. Der angebliche Held bekommt Anweisungen, während die Kamera läuft.

Fujimoto erklärte damals im Gespräch mit Hiroaki Samura, dass er Manga ähnlich unberechenbar wie koreanische Filme erzählen wollte. Als Beispiel nannte er The Chaser. Dort wird eine Konfrontation, die normalerweise für das Ende aufgehoben würde, bereits früh erreicht. Danach ist wieder alles offen. Bei Fire Punch lässt sich dieses Prinzip ziemlich deutlich beobachten.

Die wöchentliche Veröffentlichung hatte allerdings ihren Preis. Fujimoto sprach offen darüber, wie oft er bei Schnee, Atem, Posen und Hintergründen Abstriche machen musste, weil die nächste Deadline wartete. Fire Punch endete Anfang 2018 nach 83 Kapiteln und acht Bänden. Der Manga hatte auf Jump+ für viel Aufmerksamkeit gesorgt und Fujimoto einen Platz in der gedruckten Weekly Shōnen Jump eingebracht.

Werke im Spotlight

Fire Punch

Fujimotos erste längere Serie: eine düstere, gewalttätige Science-Fiction-/Fantasygeschichte über Rache, Überleben und Identität.

Chainsaw Man

Sein bekanntestes Werk verbindet Action und Horror mit schwarzem Humor, ungewöhnlichen Figuren und emotionalen Themen wie Einsamkeit und dem Wunsch nach Nähe.

Look Back

Ein emotionaler One-Shot über zwei junge Mangazeichnerinnen, Freundschaft, Rivalität, Verlust und die Motivation, Kunst zu schaffen.

Goodbye, Eri

Ein experimenteller One-Shot über Tod, Erinnerung und Filmemachen, bei dem Realität und Inszenierung bewusst ineinander übergehen.

Denji möchte Toast mit Marmelade

Im Dezember 2018 startete dort Chainsaw Man.

Denji hat die Schulden seines verstorbenen Vaters geerbt und arbeitet für die Yakuza als Teufelsjäger. Sein einziger Begleiter ist Pochita, ein kleiner Teufel mit einer Kettensäge im Kopf. Denjis Wünsche fallen am Anfang überschaubar aus: genug zu essen, Toast mit Marmelade und vielleicht irgendwann eine Freundin. Nach einem Verrat verschmilzt er mit Pochita. Zieht Denji nun an der Schnur in seiner Brust, wird aus ihm Chainsaw Man.

Der Rest wird blutig.

Die Teufel in dieser Welt sind mit den Ängsten der Menschen verbunden. Dadurch kann Fujimoto sehr einfache und ziemlich seltsame Gegner nebeneinanderstellen. Gleichzeitig bleibt Denji ein Jugendlicher, der kaum gelernt hat, eigene Wünsche von den Erwartungen anderer zu unterscheiden. Er besitzt enorme Kräfte, lässt sich aber schon mit Essen, Zuneigung oder dem Versprechen auf ein besseres Leben lenken. Makima weiß das sehr genau.

Zwischen den Kämpfen nimmt sich der Manga immer wieder Zeit für gemeinsame Mahlzeiten, unangenehme Gespräche und kleine Wohnungen. In einer längeren Kinosequenz sehen Denji und Makima einen Film nach dem anderen. Fast alles lässt beide unberührt. Erst bei einem Werk reagieren sie gleich. Die Szene erklärt nicht, welche Kunst objektiv gut ist. Sie zeigt zwei Menschen, die für einen Moment von demselben Bild erreicht werden. Das reicht.

Der erste Teil von Chainsaw Man endete im Dezember 2020 nach elf Bänden. Im Juli 2022 begann auf Shōnen Jump+ der zweite Teil, in dem Asa Mitaka und der Kriegsteufel Yoru neben Denji ins Zentrum rückten. Im März 2026 schloss Fujimoto die Reihe mit Kapitel 232 ab; der 24. und letzte Band erschien in Japan im Juni.

Aus der Manga-Reihe entstand 2022 eine Anime-Serie. 2025 folgte der Kinofilm zum Reze-Arc, ein weiterer Anime-Abschnitt mit dem Titel Assassins Arc ist angekündigt. Die Kettensäge ist also trotz abgeschlossenem Manga noch nicht besonders leise.

Zwei Mädchen zeichnen Manga

Während der Pause zwischen den beiden Teilen von Chainsaw Man veröffentlichte Fujimoto im Juli 2021 den über 140 Seiten langen One-Shot Look Back.

Fujino zeichnet vierteilige Manga für die Schülerzeitung und wird von ihren Mitschülern dafür gefeiert. Dann tauchen dort die Arbeiten von Kyomoto auf, die nicht zur Schule kommt und wesentlich bessere Hintergründe zeichnet. Fujino beginnt zu üben. Sehr viel. Aus der einseitigen Konkurrenz wird später eine Zusammenarbeit, denn Kyomoto bewundert ausgerechnet Fujinos Geschichten.

Look Back verfolgt die beiden über mehrere Jahre und zeigt einen ziemlich unspektakulären Teil des Zeichnens immer wieder: Eine Person sitzt mit gebeugtem Rücken am Tisch. Draußen wechseln Wetter und Jahreszeiten, am Schreibtisch entsteht die nächste Seite. Fujimoto braucht dafür über lange Strecken kaum Dialog.

Der Manga erzählt auch von Schuld und von der Frage, ob eine Entscheidung anders hätte ausfallen können. Dabei wechselt er in eine mögliche Version der Ereignisse und wieder zurück. Was tatsächlich geschehen ist, bleibt davon unberührt. Die erfundene Möglichkeit hilft Fujino trotzdem, erneut den Stift in die Hand zu nehmen.

2024 setzte Kiyotaka Oshiyama Look Back als Anime-Film um. Für September 2026 ist außerdem eine Realverfilmung von Hirokazu Kore-eda angekündigt. Gerade dieser stille Manga über zwei Menschen an ihren Zeichentischen hat damit gleich zwei sehr unterschiedliche Wege ins Kino gefunden.

Goodbye, Eri und das explodierende Krankenhaus

Im April 2022 folgte der 200 Seiten lange One-Shot Goodbye, Eri. Yuta bekommt von seiner schwer kranken Mutter den Auftrag, ihr Leben und ihren Tod mit dem Smartphone festzuhalten. Er schneidet das Material zu einem Film und zeigt ihn in der Schule. Das Publikum ist nicht begeistert. Vermutlich liegt es auch daran, dass Yuta seine Dokumentation mit einem explodierenden Krankenhaus beendet.

Auf dem Dach des Gebäudes begegnet er später Eri. Sie ist eine der wenigen Personen, die seinen Film sehen möchte, und überzeugt ihn davon, einen neuen zu drehen.

Fast alle Panels besitzen dasselbe breite Format. Verwackelte Bilder, unscharfe Bewegungen und kleine Sprünge in der Position der Figuren lassen die Seiten wie Yutas Handyaufnahmen wirken. Gleichzeitig bleibt unklar, wann wir Rohmaterial, einen fertigen Film, eine Erinnerung oder eine nachträglich schönere Version der Vergangenheit sehen. Eri bringt Yuta bei, dass ein Film nicht jede Seite eines Menschen bewahren muss. Er kann auswählen.

Fujimoto hatte schon in Fire Punch eine Filmemacherin auftreten lassen. In Goodbye, Eri wird die Kamera selbst zur Form des Manga. Und natürlich explodiert irgendwann etwas. Ganz ohne geht es offenbar nicht.

Kurz darauf schrieb Fujimoto noch Just Listen to the Song, gezeichnet von Oto Tōda. Darin lädt ein Schüler ein Lied für seine Angebetete ins Internet. Fremde Menschen suchen sofort nach versteckten Botschaften und größeren Bedeutungen. Der Titel bittet sie eigentlich nur darum, das Lied ganz normal anzuhören. Das klappt im Internet erwartungsgemäß eher mittelgut.

Ein Arbeitsplatz voller späterer Bestseller

Rund um Fujimotos Namen wird häufig von einer neuen Manga-Generation gesprochen. Ein Grund dafür ist sein früheres Assistententeam.

Yūji Kaku arbeitete regelmäßig an Fire Punch mit und startete später Hell’s Paradise. Yukinobu Tatsu kam bereits vor dem ersten Kapitel ins Team, half bei Fire Punch sowie Chainsaw Man und begann anschließend Dandadan. Auch Tatsuya Endō, der Mangaka von Spy × Family, unterstützte Fire Punch zeitweise. Drei der bekanntesten Reihen von Shōnen Jump+ führen damit in denselben Arbeitsraum zurück.

Fujimoto zum „Vater“ all dieser Manga zu erklären, wäre allerdings zu einfach. Endō, Kaku und Tatsu hatten bereits eigene Erfahrungen, und sie arbeiteten nicht nur für ihn. Wichtig war ebenfalls Redakteur Shihei Lin, der mehrere dieser Künstler betreute, miteinander bekannt machte und Tatsu überhaupt an Fujimotos Arbeitsplatz vermittelte. In einem Gespräch mit Tatsu erinnerte Lin sich daran, wie ungewöhnlich stark dieses kleine Team besetzt war.

Es war also weniger eine Schule mit Fujimoto am Lehrerpult. Eher ein Netzwerk aus Zeichnern, Assistenten und einem Redakteur, die an ihren eigenen Manga arbeiteten, sich gegenseitig halfen und später fast gleichzeitig große Serien veröffentlichten. Das ist vermutlich die spannendere Geschichte.

Filme, Manga und die nächste leere Seite

Zu Fujimotos Einflüssen gehören Mangaka wie Hiroaki Samura und Tsutomu Nihei, aber auch sehr unterschiedliche Filme und Anime. Über Studio Ghibli kann er ebenso ausführlich sprechen wie über koreanische Thriller. Während der Arbeit lässt er nach eigener Aussage häufig Filme laufen; Prinzessin Mononoke habe er dadurch hunderte Male gesehen. Im Manga kopiert er daraus nicht einfach Kameraeinstellungen. Wichtiger sind der Rhythmus, die plötzlichen Richtungswechsel und Figuren, deren Verhalten nicht vollständig erklärt wird.

Seine Zeichnungen besitzen dabei keinen gleichbleibenden Detailgrad. Fujimoto hat oft genug über Zeitdruck und Kompromisse gesprochen. Sehr genau plant er dagegen, wie Leser durch eine Seite geführt werden, wann ein Bild wiederholt wird und an welcher Stelle ein großes Panel den Rhythmus unterbricht. In einem Gespräch mit Kenshi Yonezu sagte er 2025, dass ihm vom Storyboard über die Vorzeichnung bis zum Tuschen eigentlich jeder Arbeitsschritt Spaß mache. Sogar die Panelrahmen ziehe er weiterhin selbst, obwohl es dafür längst schnellere Werkzeuge gibt. Effizient ist das nicht. Aber darum geht es ihm offenbar auch nicht immer.

Für Chainsaw Man erhielt Fujimoto 2021 den 66. Shōgakukan-Manga-Preis in der Shōnen-Kategorie. Bei den Harvey Awards gewann die Reihe von 2021 bis 2023 dreimal hintereinander als bester Manga. Chainsaw Man und Look Back standen außerdem in zwei aufeinanderfolgenden Jahren an der Spitze der Männerliste von Kono Manga ga Sugoi!. Inzwischen wurden seine langen Serien, seine großen One-Shots und sogar die frühen Kurzgeschichten animiert.

Welcher eigene Manga als Nächstes folgt, ist nach dem Ende von Chainsaw Man noch nicht angekündigt. Auch eine dritte Reihe zu Denji wurde beim Abschluss nicht bekannt gegeben. Der Mittelschüler Fujimoto hätte vermutlich längst sieben Ideen parallel im Kopf gehabt.

Welche Geschichte von Tatsuki Fujimoto ist euch zuerst begegnet?

Wichtige Lebensstationen

1992/1993

Fujimoto wird am 10. Oktober in Nikaho in der Präfektur Akita geboren.

2011

Mit etwa 17 Jahren reicht er einen seiner ersten One-Shots bei Jump SQ. ein und wird für einen Nachwuchspreis nominiert.

2014

Mit Love Is Blind erscheint sein erstes professionell veröffentlichtes Werk.

2016

Mit Fire Punch startet seine erste große Manga-Serie bei Shōnen Jump+.

2018

Chainsaw Man startet im Weekly Shōnen Jump und entwickelt sich zu seinem internationalen Durchbruch.

2021–2022

Mit Look Back und Goodbye, Eri zeigt Fujimoto seine Stärke bei kürzeren, persönlicheren Geschichten und erhält zugleich bedeutende Manga-Auszeichnungen.

Austausch

Jetzt interessiert mich deine Meinung!

Wie siehst du das? Schreib mir deine Gedanken gerne unten in die Kommentare.

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Pflichtfelder sind markiert. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Die angegebenen Daten werden zur Bearbeitung und Moderation deines Kommentars verarbeitet.

Cookie Consent mit Real Cookie Banner