Band 3 stellt Haro vor eine Frage, die sich nicht allein mit Begeisterung beantworten lässt: Was macht seine Kunst eigentlich unverwechselbar? Die Suche nach einer eigenen Handschrift fällt spannend und stellenweise herrlich eigenwillig aus, auch wenn der Zeichenwettbewerb manches Mal beinahe wie ein klassischer Manga-Zweikampf wirkt.
Zehn Menschen auf einer abgelegenen Insel, ein Gastgeber, der sich nicht blicken lässt, und ein Kinderreim, der plötzlich ziemlich bedrohlich wirkt. Agatha Christies Krimiklassiker bekommt mit Und dann gab’s keines mehr eine Manga-Adaption.
Band 2 schickt Jimmy für seinen ersten Auftrag in ein Bestattungsunternehmen, das seinem Ruf als Spukhaus ziemlich schnell gerecht wird. Die undurchsichtigen Interessen der Lakeside Fellas, ein weiterhin verdächtiger K und das fast schon an einen europäischen Comicstil erinnernde Artwork haben mich diesmal vollkommen gepackt.
Die Tochter des Knochendrachen erzählt von einem ausgesetzten Mädchen und dem Drachen, der zu ihrem Vater wird. Ein warmer Fantasyauftakt über Familie, Verlust und einen ziemlich ungewöhnlichen Neuanfang.
Lip Tint für die Liebe ist eine hübsch gezeichnete Shōjo-Romanze über Make-up, Schulschwärme und eine ziemlich chaotische Heldin. Optisch überzeugt Band 1 sofort, bei Figuren und Geschichte bleibt aber noch Luft nach oben.