Kakushigoto - Rezension

Bei meiner heutigen E-Manga-Rezension soll es um einen englischen Titel gehen: Kakushigoto. Die Geschichte von Kakushi Goto, der “schmutzige” Manga schreibt und versucht, dieses Geheimnis vor seiner Tochter zu bewahren.

“Kakushigoto”, bei einigen könnte es bei dem Namen klingeln. Ich gestehe, bei mir hat es das erst ein wenig später. Zu dem Manga läuft derzeit auch ein Anime, der irgendwie an mir vorbeigegangen war. Die Reihe hatte meine Aufmerksamkeit erregt, weil ich die Cover sehr schön fand und mich die Kurzbeschreibung angesprochen hatte. Bekannt ist der Mangaka Kouji Kumeta vor allem für sein Werk “Sayonara, Zetsubou-Sensei”.

“Kakushigoto” ist ein Kodanshas E-Manga und ist bislang (zumindest auf Englisch und Deutsch) noch nicht als Print-Ausgabe erschienen.

ECKDATEN ZUM MANGA

Story
 & Zeichnungen: Kouji Kumeta
Originaltitel: Kakushigoto
Zielgruppe: Shonen| Genre: Slice of Life, Comedy
Verlag: Kodansha
Preis (Ebook-Version): 9,49€ (da auf engl. Manga keine Preisbindung besteht, kann der Preis variieren) | Printausgabe: –

Worum geht es?

Kakushi Goto lebt alleine mit seiner Tochter Hime und versucht alles, das sein eigentlicher Job nicht ans Licht kommt. Denn er würde es nicht ertragen, wenn seine süße Tochter leiden muss, weil er sein Geld damit verdient, schmutzige Manga zu zeichnen.

Meine Meinung

Der Aufhänger der Reihe ist simpel und besteht aus vielen kleinen Episoden rund um Kakushi Goto, seinen Job und seinen Versuchen, dass seine Tochter nicht herausbekommt, womit er den Lebensunterhalt der Familie sichert. Zu dem Entschluss seinen Job zu verstecken, kam Kakushi bei der Geburt Himes, als die Krankenschwestern seinen Namen erkannten. Sie lobten seine Serie Testi-coooool und sagen ihm, dass sie die Reihe gelesen und genossen hatten. Er ist sich seines lächerlichen, perversen Gag-Mangas bewusst, kann aber nicht aufhören zu zeichnen, weil er Hime unterstützen möchte.

Von da an, versucht er alles, damit sein Geheimnis nicht ans Licht kommt. Er tut so, als habe er einen Bürojob, zieht sich jeden Morgen in einem kleinen Geschäft um und geht dann der Beschäftigung eines Mangakas nach. Sogar seine Assistenten sind für den Notfall geschult, falls das Grundschulmädchen unangemeldet eintrifft – so unwahrscheinlich dies auch sein mag. Neben seinem Versteckspiel wird auch die Arbeit als Mangaka in witzigen Episoden immer wieder hervorgehoben, einschließlich Hinweise auf bekannte Manga wie One Piece oder Attack on Titan.

Es schwingt aber auch etwas Melancholisches über der Reihe. Am Anfang und am Ende jedes Bandes gibt es jeweils ein Kapitel, welches aus der Sicht der 18-jährigen Hime erzählt ist, die nun vom Geheimnis ihres Vaters erfährt.

Diese Kapitel helfen aber gleichzeitig, dass der Manga sich vorwärtsbewegt und ein erzählerisches Ziel besitzt, während sich die anderen Kapitel vor allem um Kakushis Arbeit drehen.

Die Charaktere sind aus meiner Sicht sehr gut gestaltet. Auch wenn es ein Gag-Manga ist, wirken alle Charaktere sehr realistisch, was ihre Prioritäten und Macken angeht. Neben den beiden Hauptcharakteren sind auch die Nebencharaktere sehr gut ausgearbeitet und wirken nicht blass.

Das Artwork des Mangas ist simpel gehalten. Kumeta arbeitet mit breiten Linien und harten Kontrasten. Es gibt jeweils einige Farbseiten, am Anfang und am Ende jenes Bandes, in den Sequenzen, in denen Hime älter ist. Diese sind mit hellen, kräftigen Farben gestaltet. Was die Panel-Gestaltung angeht verwendet er relativ kleine Panel mit viel Text, bricht aber aus dieser Aufteilung häufiger aus, indem er eine Ganzkörper-Zeichnung eines Charakters in die Ecke setzt, wenn dieser redet.

Fazit & Bewertung

“Kakushigoto” hat mir in seinen ersten Bänden sehr gut gefallen. Es ist ein schöner Manga für zwischendurch und durch die einzelnen Episoden kann man auch einfach nur mal ein paar Seiten lesen und den Manga dann beiseitelegen. Dadurch, dass es zwei Erzählebenen gibt, hat der Gag-Manga zudem einen roten Faden und führt nicht ins Leere, was mir sehr gut gefällt.

Der Manga ist für alldiejenigen die richtige Wahl, die gerne Gag-Manga lesen und das passende Werk suchen, um abzuschalten.

Kakushigoto” und viele weitere Manga-Titel auf Deutsch und Englisch findet ihr auf der Comic-Plattform izneo. Dort, wie auch hier unter dem Beitrag, steht euch auch eine kostenlose Leseprobe zur Verfügung. So könnt ihr in Ruhe in den Titel hereinschnuppern. Ihr könnt izneo auf allen Geräten die iOS oder Android unterstützen herunterladen. Eine Nintendo Switch-App gibt es ebenfalls. Oder aber er besucht die Comic-Bibliothek einfach über euren Browser.

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