Mangaformate

Ein Thema, an welchem sich die Geister scheiden. Welches ist das ultimative Printformat für einen Manga oder soll es am Ende doch besser gleich das E-Book sein? Hier erfahrt ihr, welche Formate es gibt und wie ich meine Manga gerne serviert bekomme.

Ich selbst bin mir oft nicht ganz sicher, welches Format mein Liebstes ist. Ich bin ein Hardcover-Opfer, finde es aber doch angenehmer, ein Softcover zu lesen. Es liegt einfach besser in der Hand. Aber es ist wohl, beim Durchzählen meiner Sammlung, nicht von der Hand zu weisen: Ich habe eine Schwäche für Großformate.

Softcover: klein, mittel, groß

Softcover im Taschenbuchformat sind wohl die handlichsten. Man kann sie mal eben einpacken, wenn man unterwegs ist und sie nehmen nicht viel Platz weg. Bei einigen Reihen aber, stehe ich dann doch eher auf Großformat.

Vieles wirkt einfach deutlich besser in einem großen Format und gerade bei viel Text ist es angenehm. Higashimura zum Beispiel. Ich finde es fürchterlich schade, dass Egmont sie in ein kleines Format gequetscht habe. Die englischen Reihen, die ich von ihr im Großformat besitze, sind viel angenehmer. Takane & Hana ist auch so ein Beispiel. Da bräuchte ich jetzt nicht unbedingt Großformat, aber wieso musste es dann ausgerechnet das kleinste Carlsen-Taschenbuchformat sein?

Außerdem bieten sich einige Zeichenstile geradezu für ein Großformat an. Einen Urasawa mag ich viel lieber im Großformat, ebenso Quin Zaza oder Vinland Saga. Preislich ist das Ganze aber natürlich etwas teurer. Aber solange ich keinen ultradünnen Band erhalte, kann ich persönlich damit leben.

Für den Sammler und Jäger: Hardcover

Hardcover hingegen ist was für den Sammler in mir. Gerade große Hardcover-Ausgaben sind doch eher schwer und ich habe das Gefühl, einen lahmen Arm beim Lesen zu bekommen. Trotzdem verfalle ich ihnen immer wieder. Sie sind einfach so wunderschön! Am besten natürlich noch mit qualitativem Papier – Schmelz! Andererseits ist der Spaß dann natürlich auch wieder teurer, wegen der Produktionskosten. Es ist einfach nicht leicht, ein Jäger und Sammler zu sein.

Für den Pfennigfuchs: E-Books

Dann wären da noch die E-Books. Ich muss zugeben, dass ich selbst keinen E-Reader besitze. Ich lese meine E-Books auf dem Tablet mit einer speziellen App. Reicht auch völlig aus, denn ein großer Fan von E-Books bin ich einfach nicht. Dabei ist es ein tolles Medium, um wirklich Geld zu sparen. Insbesondere von den US-Verlagen und US-Plattformen werden immer wieder Deals angeboten. Ich mag es ja, wenn Kodansha in Zusammenarbeit mit Humble Bundle Manga-Pakete schnürt. Da bekommt man beispielsweise um die 90 Manga für einen schlappen Preis von 20€. Da möchte man nicht ausrechnen, wie viel man zum Print oder auch normalen E-Book-Kauf einspart. Je nachdem welche Reihen da angeboten werden, greife ich also schon mal gerne zu.

Ob ich sie dann auch sofort lese, ist ein anders Ding. Meist liegen E-Books noch länger auf meinen SuB als Printausgaben – passiert! Aber auch andere Verlage und Buchhändler bietet regelmäßig besondere E-Book-Deals an. Hat man also keine Schwierigkeiten damit, auch mal Englisch zu lesen, dann ist das der perfekte Weg Geld einzusparen, wenn man nicht zu den Hardcore-Sammlern gehört und es einem reicht, dass die Reihe im virtuellen Regal steht.

Aber auch auf den deutschen Markt kann man durch E-Books den einen oder anderen Euro einsparen. Da habe ich mir aber bisher trotzdem noch nie ein E-Manga gekauft. Ich liebe es einfach, ein Buch in der Hand zu halten und da die deutschen Manga-Preise im Vergleich zu den Englischen etwas niedriger sind, ist der Vorteil für mich auch kleiner.

Insgesamt hat für mich jedes Format seine Vor- und Nachteile. Müsste ich mich aber entscheiden, wenn es darum ginge, Manga nur noch in einem Format herauszubringen, vermutlich würde es das Softcover im Großformat werden. Ich kann nicht aus meiner Haut, ich bin einfach ein Großfromat-Opfer.

Welches ist euer liebstes Mangaformat? Verratet es mir doch ruhig in den Kommentaren.

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