Arashi bringt frischen Wind in die Zeitschleife und verhindert, dass sich die Geschichte bereits im zweiten Band wiederholt. Nicht jede Entwicklung wirkt vollkommen natürlich, doch die neuen Fragen rund um Yukishimas Schicksal, die veränderten Zeitlinien und das Zeichnen von Manga haben mich diesmal sogar noch etwas stärker gepackt.
John Tarachines The Credits Roll into the Sea erzählt von Trauer, einem späten Neuanfang und der Frage, ob man irgendwann tatsächlich zu alt dafür ist, etwas Neues zu wollen. Die Antwort lässt sich recht schnell erahnen. Der Weg dorthin fällt trotzdem nicht immer leicht.
Ein Geständnis kurz vor dem vermeintlichen Tod soll eigentlich das Gewissen erleichtern. Für Ishikura und Asai wird es jedoch zum Beginn eines Katz-und-Maus-Spiels, bei dem der Schneesturm vor der Hütte bald beinahe wie das kleinere Problem wirkt.
Fünf Kurzgeschichten, zahlreiche Tiermenschen und fantastische Wesen und ein Zeichenstil, bei dem ich bereits nach wenigen Seiten hängen geblieben bin.
Manchmal braucht es nur einen verlorenen Lippenstift, damit eine sorgfältig errichtete Fassade erste Risse bekommt. In Smells Like Green Spirit ist dieser Moment der Anfang einer ungewöhnlichen Freundschaft. Für drei Jugendliche wird sie gewissermaßen zum einzigen sicheren Ort in einer Welt, die sehr genaue Vorstellungen davon hat, wie ein Junge zu sein hat.
Eine leise und ungewöhnlich erzählte Liebesgeschichte, die Ibuki und Kippei in kleinen Momentaufnahmen begleitet und dabei manches auslässt, aber gerade dadurch erstaunlich intim wirkt.